Anstehende Maßnahmen und Vereinsprojekte

In den kommenden Jahren warten viele "Baustellen" in der St. Urbanus-Kirche auf die Ev. Kirchen-
gemeinde und damit auch auf die Unterstützung durch den Förderverein:
  • Die Kirchenmauern weisen insbesondere an der Südwand und in der  Sakristei massive Feuchtigkeitsprobleme auf. Dadurch entstehen nicht nur Schäden am Mauerwerk selber, es sind auch Zerstörungen der wertvollen Malerei in der Sakristei zu befürchen. Ebenfalls wird das Raumklima der gesamten Kirche nachteilig durch die hohe Luftfeuchte beeinflusst.
    Es stehen daher als erste Maßnahmen detaillierte Feuchtemessungen inkl. der Anschaffung entsprechender Geräte an, sowie Grabungen zur Kontrolle der Drainagen und Befundung der Geländeverhältnisse.


  • Der gotische Dachstuhl mit größtenteils originalen Gewerken aus dem 15. Jahrhundert muss auf Mängel hin untersucht werden. Stark verzogene Balken und gelöste Verzapfungen deuten darauf hin, dass "Bewegung" in den Dachstuhl gekommen ist und Kräfte ungünstig auf das Mauerwerk wirken.

  • Die Erfahrung bei anderen gleichalten Kirchen zeigt, dass der Dachstuhl und die Dachhaut aus Schiefer in den nächsten Jahren große finanzielle Anstrengungen zu ihrem Erhalt bzw. für ihre Erneuerung fordern werden. Die Summen für derartige Projekte bewegen sich im Bereich von mehreren Hunderttausend Euro und stellen die Kirchengemeinde und den Förderverein vor große Herausforderungen.

  • Die sog. "Opferschicht" der Turmschlämme aus den 80er Jahren ist insbesondere auf der Westseite schadhaft geworden und stellt keinen Schutz mehr für die eigentliche Schlämmschicht dar. Die Arbeiten an der Turmfassade sind alleine schon wegen der umfangreichen Einrüstarbeiten sehr aufwändig und damit teuer.

  • Einige der unter Denkmalschutz stehenden stark verwitterten Grabsteine auf dem alten Kirchhof müssen restauriert werden. Hier haben die Arbeiten bereits begonnen, die durch die Firma Markus Schulze, Weslarn, durchgeführt werden.

  • Mittelfristig wird der Stahl-Glockenstuhl zu ersetzen sein, da er Korrosionsschäden auffweist. Hier soll dann wieder ein Glockenstuhl aus Holz eingebaut werden, der die Schwingungen durch das Geläute wesentlich besser absorbiert, wodurch Schäden am Gebäude verhindert werden können.

  • Einige Schluss-Steine an den Fensteröffnungen des Turmes sind gelockert und müssen wieder gefestigt werden

  • Viele kleinere Maßnahmen müssen ebenfalls erledigt werden:

    - an vielen Stellen sind Fugen im Mauerwerk defekt, sodass Feuchte eindringen kann.
    - Fensterdichtungen fehlen an einigen Stellen
    - im alten Kirchhof sollen die Grünanlagen durch Anpflanzungen neu gestaltet werden
    - Chorraum und Gewölbe sind stark verschmutzt und bedürfen eines neuen Anstriches bzw.
      einer umfassenden Reinigung