Lassen Sie St. Urbanus nicht im Regen stehen!

Wir haben viel vor – helfen Sie uns?

 

 Werden Sie symbolisch Schirmherrin bzw. Schirmherr

 

unseres umfangreichen Dachsanierungsprojekts!

 

Die Situation ist bedrohlich: Die nördliche Dachfläche ist massiv verwittert, die über 70 Jahre alten aufgeweichten Schieferplatten schützen nicht mehr vor Nässe. Dachbalken sind verfault oder durch Fehlbelastungen gebrochen, das Mauerwerk weist Nässeschäden auf. Und unsere romanischen Schönheiten und die anderen wertvollen Wandmalereien sind in ihrer Existenz gefährdet.

 

Möchten Sie mehr erfahren?

 

Auf diesen Seiten stellen wir Ihnen Informationen über unser großes neues Projekt, die Sanierung der Nordhälfte des Kirchendaches von St. Urbanus, zur Verfügung. Wir möchten damit im Rahmen unseres Spendenaufrufs und unserer Bitte um Unterstützung wissenswerte Hintergründe vermitteln, Trans-
parenz schaffen und aufzeigen, warum die Sanierung des Dachstuhls und die Neuverschieferung des Norddaches existenziell für die Erhaltung dieser so besonderen Kirche sind.

 

Dazu finden Sie unterhalb unserer Erläuterungen als PDF zur Einsicht oder zum Herunterladen: 

  • ein Gutachten zu den Schäden an Dachkonstruktion und Gewölbe inklusive detaillierter Fotodokumentation (erstellt vom Ing.-Büro Rohrberg, Lippstadt im April 2021) und
  • ein dendrochronologisches Gutachten zur Altersbestimmung des Dachstuhlholzes (Uni Hamburg/Museum f. Archäologie Münster, 1990)

Ergänzt werden die Informationen durch umfangreiches Fotomaterial des Fördervereins und durch Luftaufnahmen der Dachfläche, aufgenommen per Drohnenflug von Peter Uhl, Bad Sassendorf. Sie finden die kommentierte Fotogalerie am Ende dieses Textes.

 

Was ist los mit dem Dach von St. Urbanus? 

 

Das Ölschieferdach auf der Nordseite der Kirche ist witterungs- und altersbedingt massiv geschädigt. 1969 wurden die südlichen Dachflächen von Chor und Kirchenschiff sowie die Dächer von Sakristei und Turm erneuert. Die jeweiligen Nordflächen von Chor und Kirchenschiff stammen vermutlich jedoch noch aus der Zeit der Wiederherstellungsmaßnahmen nach dem Krieg 1948/49. D.h. diese Ölschiefer-Dachfläche ist damit mehr als 70 Jahre alt und weist entsprechend massenhaft Zeichen starker mineralischer Zersetzung und Anwitterung auf, was sich in einer Aufweichung der Ober- und Unterflächen der Platten zeigt. Der gesamte Dachverband zieht dadurch Wasser, wodurch an den Schieferplatten bei Frost Absprengungen stattfinden. Daraus resultiert ein kontinuierlicher Substanzverlust und eine Schwächung des Schieferverbandes. Außerdem steigt durch das aufgenommene Wasser die gesamte Dachlast an, woraus wiederum statische Probleme resultieren können.

 

Mittlerweile verursacht jeder stärkere Wind neue Schäden, Schieferplatten lösen sich aus dem Verband und Wasser dringt ein. Im Herbst 2020 trat ein großflächiger Abgang von Platten auf, durch den nachhaltige Wasserschäden im nördlichen Seitenschiffgewölbe entstanden sind.

 

Die bisherigen ständig durchgeführten Reparaturen sind nur notwendigste Schadensbegrenzung und können eine Komplettsanierung nicht ersetzen, da die gesamte Dachhaut in der Substanz zerstört ist. Ohne eine Neueindeckung des Daches samt Sanierung des Dachstuhls drohen St. Urbanus massive Schädigungen des Deckengewölbes bzw. der gesamten Bausubstanz. Zudem sind wertvolle mittelalterliche Wandmalereien substanziell bedroht und würden durch weitere Wasserschäden mit nachfolgenden Putzablösungen unwiederbringlich verlorengehen.

 

Was ist geplant?

 

Nachdem bereits 2014 das Dachgewölbe durch Initiative des Fördervereins aufwändig gereinigt und von Schuttlasten befreit wurde, konnten erste Untersuchungen des Dachstuhls erfolgen. Bei mehreren Ortsterminen von Sachverständigen und Fachfirmen wurde deutlich, dass umfassend saniert werden muss.

Ende 2018 ist unter Leitung des Architekten des Kirchenkreises Soest-Arnsberg, Dirk Pieper, ein Sanierungskonzept entwickelt und als erste Maßnahme ein statisches Gutachten in Auftrag gegeben worden.

Im Februar 2019 wurden durch den Bauingenieur Dipl.-Ing. Gunther Rohrberg, ausgewiesener Fachmann für statische Fragen und Experte für historische Dachstühle, wichtige Untersuchungen gemacht, die die Grundlage für das bautechnische Gutachten bilden.

 

Nach Verzögerungen liegt dieses Gutachten nun seit April 2021 vor und Sie können die „Gutachterliche Stellungnahme zu den Schäden an der Dachkonstruktion und zu den Rissen im Gewölbe der ev. Kirche St. Urbanus in Weslarn“ des Ing.-Büros Rohrberg, Lippstadt, am Ende der Seite als PDF herunterladen.

 

Wie wird die Sanierung finanziert?

 

Das Gutachten weist zum jetzigen Zeitpunkt eine Gesamtsumme von ca. 360.000 Euro aus. Die kalkulierten Baukosten werden sich jedoch bis zum tatsächlichen Beginn der Dachsanierung deutlich erhöhen, da bis zu einem wahrscheinlichen Sanierungsbeginn in 3-4 Jahren jährliche Preissteigerungen (Lohnkosten, Verteuerung von hochwertigem Bauholz, andere Materialkostensteigerungen etc.) berücksichtigt werden müssen. Kreiskirchenarchitekt Dirk Pieper geht nach seinen Erfahrungen von einer Gesamtsumme von ca. 430.000 Euro für die Sanierung des Kirchendaches aus.

 

Herr Pieper wird die Antragstellung kompetent koordinieren und begleiten, denn er hat große Erfahrung auch auf diesem Gebiet. Seine guten Kontakte zu Fördergeldgebern, LWL, Denkmalschutzbehörden, Ansprechpartnern von Land und Bund sowie der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) erleichtern das Prozedere. Trotzdem wird es aufgrund unterschiedlicher Fristen und Verfahren erfahrungsgemäß 3-4 Jahre dauern, bis alle Anträge genehmigt sind.

 

Wir erhoffen uns im günstigsten Fall durch entsprechende Bewilligung unserer Anträge eine Gesamtförderung durch die öffentliche Hand von 50% und den DSD von 20%, wodurch maximal gut zwei Drittel des Gesamtvolumens finanziert werden können. Das bedeutet aber auch, dass wir eine Eigenfinanzierung je nach Fördervolumen von mindestens ca. 130.000 Euro bis 140.000 Euro selber aufbringen müssen.

 

Die Mittel zur Deckung des Eigenfinanzierungsanteils werden aus den Baurücklagen der Ev. Kirchengemeinde Weslarn, den angesparten Mitteln des Fördervereins und aus noch zu sammelnden Geldern aus Spenden- und Fundraising-Aktionen zur Verfügung gestellt werden.

 

Was tut der Förderverein?

 

Zum einen wird sich der Förderverein an dem Eigenfinanzierungsanteil im Rahmen seiner Rücklagen beteiligen, die vorausschauend seit längerem gezielt für diese Sanierung angespart wurden.

Zum anderen wird der Verein versuchen, durch intensive Öffentlichkeitsarbeit und Spendenaufrufe, durch (hoffentlich bald wieder mögliche) Konzerte im Rahmen unserer Geistlichen Abendmusiken und gesondert stattfindende Benefiz-Konzerte weitere Einnahmen zu generieren. Veranstaltungen in und um die Kirche und zusätzliche noch in Planung befindliche Aktionen sollen unser Fundraising-Konzept vervollständigen.

 

Der Förderverein appelliert an die Spendenbereitschaft der Menschen und möchte darauf aufmerksam machen, dass ohne privates Engagement eine alte romanische Kirche und über 800 Jahre alte originale Wandmalereien von überregional herausragender Bedeutung verfallen werden.

 

Wie eingangs bereits erwähnt, sind die hier zugänglich gemachten Informationen ein Teil dieser Spendenaktion, damit Hintergründe vermittelt werden, Transparenz geschaffen wird und die Seriosität unserer Kalkulationen, Planungen und Finanzierungsansätze deutlich wird. Wir denken, dass nur so mögliche Spenderinnen und Spender davon überzeugt werden können, dass ihre finanzielle Unterstützung effektiv und professionell bei der Umsetzung der Dachsanierung und damit der Rettung der Kirche eingesetzt wird.

 

Möchten Sie sich die Kirche einmal genau anschauen? Wir führen Sie gerne nach Anmeldung durch das Gebäude, auch in entlegene Winkel und in den Dachstuhl, um den es hier schließlich geht. Infos oder Anmeldungen über unser Kontaktformular oder im Gemeindebüro der Ev. Kirchengemeinde Weslarn, (Tel.: 02923-8039,
Mail: buero@kirchengemeinde-weslarn.de)

 

Was können Sie für St. Urbanus tun?

 

Werden Sie symbolisch Schirmherrin oder Schirmherr! Wenn Sie St. Urbanus und seine Kunstschätze nicht im Regen stehen lassen möchten, dann sind wir für jede finanzielle Unterstützung dankbar, sei es in Form einer Einmalspende, einer Dauerspende oder einer Mitgliedschaft im Verein.

Sie erhalten selbstverständlich eine Spendenquittung (Anschrift auf der Überweisung nicht vergessen!) und können sicher sein, dass Ihre Spende ohne Abzüge zweckgebunden in die Sanierung des Daches von St. Urbanus einfließt.

 

Wir sind dankbar für Hilfe jeder Art. Insbesondere suchen wir auch Menschen, die Ideen zu einem effizienten Fundraising haben, uns mit ihrem Know-how unterstützen und neue Impulse geben. Dazu muss man kein Mitglied im Verein werden - wir freuen uns über jeden, der uns im Rahmen seiner Möglichkeiten unterstützt: ob kurzzeitig bei einzelnen Fragestellungen bzw. Aktionen oder längerfristig bei größeren Projekten.

 

Gerne würden wir das Internet als Fundraising-Instrument benutzen - wer hat Erfahrung im Online-Fundraising und berät uns?

 

Sprechen Sie uns gerne an und kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular. Wir freuen uns auf Sie!


Fotogalerie zur Dachsanierung:


Downloads:


Unsere Bankverbindung für Spenden-Überweisungen:

 

Verein der Freunde und Förderer der St. Urbanus-Kirche zu Weslarn

IBAN:  DE69 4145 0075 0010 0204 10

Förderverein der St. Urbanuskirche Weslarn [-cartcount]