Aktion zur Sanierung des Kirchendachs von St. Urbanus

 

Lassen Sie St. Urbanus nicht im Regen stehen!

 

Werden Sie symbolisch Schirmherrin oder Schirmherr

 

 

Was ist los mit dem Dach von St. Urbanus?

 

Das über 100 Jahre alte Ölschieferdach der Kirche ist witterungs- und altersbedingt massiv geschädigt, jeder stärkere Wind löst Schieferplatten aus dem Verband und Wasser tritt ein. Der Schiefer weist Zeichen starker mineralischer Zersetzung und Anwitterung auf, was sich in einer Aufweichung der Ober- und Unterflächen der Platten zeigt. Der gesamte Dachverband zieht dadurch Wasser, wodurch an den Schieferplatten bei Frost Absprengungen und damit Substanzverlust stattfinden. Außerdem steigt auch die gesamte Dachlast stark an, woraus statische Probleme resultieren können.

 

Die ständig durchgeführten Reparaturen sind nur notwendigste Schadensbegrenzung und können eine Komplettsanierung nicht ersetzen, da die gesamte Dachhaut in der Substanz zerstört ist. Ohne eine Neueindeckung des Daches samt Sanierung des Dachstuhls drohen St. Urbanus massive Schädigungen des Deckengewölbes bzw. der gesamten Bausubstanz. Zudem sind wertvolle mittelalterliche Wandmalereien substanziell bedroht und gingen durch Wasserschäden mit folgenden Putzablösungen unwiederbringlich verloren.

 

 

Was ist geplant?

 

Nachdem bereits 2014 das Dachgewölbe aufwändig gereinigt wurde, konnten erste Untersuchungen des Dachstuhls erfolgen. Bei mehreren Ortsterminen von Sachverständigen und Fachfirmen wurde deutlich, dass umfassend saniert werden muss.

 

Mittlerweile ist unter Leitung des Architekten des Kirchenkreises Soest, Dirk Pieper, ein Sanierungskonzept entwickelt und als erste Maßnahme ein statisches Gutachten in Auftrag gegeben worden.

 

Im Februar 2019 wurden durch den Bauingenieur Dipl.-Ing. Gunther Rohrberg, ausgewiesener Fachmann für statische Fragen und Experte für historische Dachstühle, wichtige Untersuchungen gemacht, die die Grundlage für das bautechnischen Gutachten bilden.

 

Sobald das Gutachten vorliegt, werden wir an dieser Stelle darüber informieren. Die weiteren Schritte ergeben sich dann daraus.

 

 

Wie wird die Sanierung finanziert?

 

Zurzeit wird mit einer vorläufigen Gesamtsumme von ca. 300.000 Euro kalkuliert.


Kreiskirchenarchitekt Dirk Pieper wird die Antragstellung kompetent koordinieren und begleiten, er hat große Erfahrung auch auf diesem Gebiet und seine guten Kontakte zu Fördergeldgebern, LWL, Ansprechpartnern von Land und Bund sowie der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) erleichtern das Prozedere.

 

Wir schätzen zur Zeit, dass eine Gesamtförderung durch öffentliche Hand und DSD von vermutlich zwei Dritteln des Gesamtvolumens möglich ist, was für uns bedeutet, dass wir eine Eigenfinanzierung von mindestens ca. 100.000 Euro aufbringen müssen.

 

Die Antragstellung kann erst erfolgen, wenn durch die Gutachten das Gesamtkostenvolumen für die Sanierung belegt ist und der Nachweis der Finanzierung des Eigenanteils erbracht ist.

 

 

Was tut der Förderverein?

 

Der Förderverein will 50% der Eigenfinanzierung übernehmen, die andere Hälfte trägt die Evangelische Kirchengemeinde.

 

Durch verschiedene Spendenaktionen, Öffentlichkeitsarbeit, Konzerte und allgemeine Spendenaufrufe möchte der Förderverein an die Spendenbereitschaft der Menschen appellieren und Spendengelder sammeln.

Wir möchten darauf aufmerksam machen, dass ohne privates Engagement eine alte romanische Kirche und über 800 Jahre alte originale Wandmalereien von überregionaler Bedeutung verfallen werden.

 

Die Informationen auf dieser Seite sind ein Teil dieser Spendenaktion, damit Hintergründe vermittelt werden und Transparenz geschaffen wird.

 

 

Was können Sie tun?

 

Werden Sie symbolisch Schirmherrin oder Schirmherr!

 

Wenn Sie St. Urbanus nicht im Regen stehen lassen möchten, dann sind wir für jede finanzielle Unterstützung dankbar, sei es in Form einer Einmalspende, einer Dauerspende oder einer Mitgliedschaft im Verein. Sie erhalten selbstverständlich eine Spendenquittung (Anschrift auf der Überweisung nicht vergessen!) und können sicher sein, dass Ihre Spende ohne Abzüge zweckgebunden in die Sanierung des Daches von St. Urbanus einfließt.

 

Wir sind dankbar für Hilfe jeder Art, insbesondere suchen wir Menschen, die uns Ideen zu einem effizienten Fundraising liefern, mit Ihrem Knowhow unterstützen und neue Impulse geben. Dazu muss man kein Mitglied im Verein werden, wir freuen uns über jeden, der uns projektmäßig unterstützt.

 

Gerne würden wir das Internet als Fundraising-Instrument benutzen - wer hat Erfahrung im Online-Fundraising und hilft uns?

 

Sprechen Sie uns gerne an und kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular.

 

 

 

Verein der Freunde und Förderer der St. Urbanus-Kirche zu Weslarn

IBAN:  DE69 4145 0075 0010 0204 10